Eike ganz privat

Mein Name ist Eike Neubarth. Ich bin verheiratet, Vater von drei Kindern und dieses Projekt „BIERLESE“ ist – ganz ehrlich – ein Wagnis für mich. Aber eines, das ich sehr gerne eingehe. Und eines, das meine Familie mit mir gemeinsam wagt.

Da komm‘ ich her

Eigentlich bin ich Wirtschaftsgeograf und Ökonom. Ich habe viele Jahre als Projektmanager und Prozessoptimierer für die Energiewirtschaft gearbeitet und irgendwann für mich entschieden, einen anderen Weg gehen zu wollen. Das war kein Ausstieg aus Frust, sondern einem Ruf in mir folgend, dass es vielleicht noch etwas gibt, das mich noch näher an mich selbst heran bringt.

… und so ticke ich

Ich bin ein Genuss-Mensch. Und ich will den Genuss und das Leben und die Welt möglichst genau verstehen. Ob es das Zusammenspiel von Körper, Geist und Technik beim Sport ist oder die perfekte Kombination von Holz, Verarbeitung und Konstruktion im Möbelbau oder die Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft. Zuweilen schmunzelt meine Familie über die ausführlichen Erklärungen, mit denen ich sie manchmal auf einfache Fragen „quäle“. Aber nicht jede einfache Frage, ist einfach zu beantworten. Manchmal profitiert meine Familie auch davon, dass ich nicht locker lasse. In der Küche zum Beispiel ist meine Frau meine größte Kritikerin und holt mit ihrem feinen Geschmack in Kombination mit meinem Interesse, dem kreativ immer noch ein bisschen mehr gerecht zu werden, noch mehr aus mir heraus. Das Ergebnis macht uns beiden Spaß.

Und darum geht es: Jeder von uns hat seinen eigenen Geschmack, seine eigenen Lieblingsgerichte, seine eigene Vorstellung von Genuss und dem, was lebenswert ist. Ich bin, seitdem ich denken kann, fasziniert von der Vielseitigkeit von Charakteren, Typen, auch von Lebensmitteln. Vor allem zieht mich das Ursprüngliche an. In der Natur, in den Menschen, in der Literatur, beim Kochen und eben rund um die handwerkliche Braukunst. BIERLESE ist nur ein möglicher Weg von vielen, den ich hätte gehen können. Vor allem ist es der Weg, für den ich mich entschieden habe und den ich jetzt mit Leidenschaft gehe.

Ich weiß nicht, wo er mich hinführt. Aber es fühlt sich richtig an.